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Eine starke Besetzung

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Fernsehpreis- Gewinner Vladimir Burlakov darf den berühmten "Tiervater" Alfred Brehm spielen

Vladimir Burlakov darf den berühmten "Tierbvater" Alfred Brehm spielen. Foto: Schlag-Agentur / Benno Kraehahn

Renthendorf:

Der erst 25-jährige preisgekrönte Schauspieler Vladimir Burlakov darf in der geplanten TV-Dokumentation über das Leben von Dr. Alfred Brehm (1829-1884) den berühmten „Tiervater“ spielen. Das teilte Studio Hamburg als verantwortliche Produktionsgesellschaft mit. Die Dreharbeiten beginnen Mitte April an Originalschauplätzen in der Gemeinde Renthendorf.

Vladimir Burlakov, der 1996 mit seiner Mutter, Zwillingsschwester und der jüdischen Großmutter von Russland nach Deutschland übersiedelte, hat nach seiner Einbürgerung schnell Karriere in der neuen Heimat gemacht. Noch als Schauspielstudent gab er 2010 sein Debüt im deutschen Fernsehen, und zwar in dem Krimi-Mehrteiler „Im Angesicht des Verbrechens“. Hier spielte er ein Mitglied einer europäischen Verbrecherbrigade. Die Rolle brachte ihm (und dem übrigen Schauspiel-Ensemble) neben hervorragende Kritiken den begehrten Deutschen Fernsehpreis ein.

Einem breiten TV-Publikum wurde der heute in Berlin lebende Burlakov im März 2011 durch die Sat.1-Produktion „Marco W. – 247 Tage im türkischen Gefängnis“ bekannt. In dem Fernsehfilm, der von insgesamt 4,87 Millionen Zuschauern verfolgt wurde, spielte er den Schüler Marco Weiss. Der 17-Jährige war 2007 wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs einer 13-Jährigen im Urlaub verhaftet worden. Auch für diese Rolle wurde der talentierte Schauspieler ausgezeichnet, diesmal mit dem Bayerischen Fernsehpreis.

„Wir sind sehr froh darüber, dass wir mit Vladimir Burlakov eine starke Besetzung für die Hauptrolle gefunden haben“, sagt Dietrich Duppel von Studio Hamburg. „Der gefragte Schauspieler studiert schon fleißig das Drehbuch und ist besonders auf die Wohn- und Arbeitsräume des weltberühmten Naturforschers in Renthendorf neugierig.“

Der Dokumentationsfilm – er umfasst auch Brehms Afrika-Reisen und seine Tätigkeit als Leiter des Zoos in Hamburg – ist auf zwei Sendungen mit einer Länge von jeweils 52 Minuten angelegt. Die Erstausstrahlung soll im Abendprogramm von Arte erfolgen und ist für das kommende Jahr vorgesehen.

Studio Hamburg ist eine der größten Fernseh- und Filmproduktionsfirmen in Deutschland. Neben prominenten Fernseh-Unterhaltungssendungen wie „Stubbe –Von Fall zu Fall“, „Familie Dr. Kleist“, „Gute Zeiten – Schlechte Zeiten“ oder „Tatort Hamburg“ werden für große TV-Sender aufwendige Dokumentationsfilme gedreht.

 

27.03.2013/Friedhelm Berger/Top Press

 

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