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Die Gefühle der Tiere

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Deutsche Erstausstrahlung der zweiteiligen Brehm-Dokumentation am 2. November im TV-Programm von Arte

Renthendorf/Hamburg:

Er ist als bekanntester Naturforscher des 19. Jahrhunderts in die Geschichte eingegangen: Alfred Brehm (1829 bis 1884), Pastoren-Sohn aus dem thüringischen Renthendorf - und Verfasser des zehnbändigen Klassikers «Brehms Tier­leben», der in alle Weltsprachen übersetzt wurde. Doch wer war dieser Mann wirklich? Ein genialer Wissenschaftler oder ein unterhaltsamer Schriftsteller? Antwort auf diese Fragen will eine zweiteilige Dokumentation geben, die am kommenden Samstag im Abendprogramm von Arte-TV als Deutsche Erstausstrahlung gezeigt wird. Titel: «Die Gefühle der Tiere».

 «Die Doku schlägt einen Bogen von Brehms Kindheit bis zu seinem Tod im Alter von nur 55 Jahren in Renthendorf», sagt Regisseur Kai Christiansen. «Und zeigt ihn unter anderem auf seiner fünfjährigen Expedition durch Afrika in den Jahren 1847 bis 1852 und bei seiner Arbeit als Direktor des Zoologischen Gartens 1863 bis 1866 in Hamburg.» Die erste Folge (von 20.15 bis 21.05 Uhr) trägt den spannenden Untertitel «Das afrikanische Abenteuer». Der zweite Teil (von 21.05 bis 22 Uhr) ist mit «Die Wildnis im Wohnzimmer» überschrieben - in Anspielung auf Brehms weltberühmtes Standardwerk, das auch exotische Wildtiere liebevoll poetisch beschreibt und schon

damals in keinem bürgerlichen Haushalt fehlen durfte.

Regisseur Christiansen: «Nicht verschwiegen werden in dem großen Zweiteiler auch die schweren Schicksalsschläge, die Alfred Brehm in seinem aufregenden Leben hinnehmen musste, zum Beispiel den Tod seines Bruders Oskar 1850 beim Baden im Nil. Oder die Anfeindungen, die ihm von Kirche, Wissenschaft und Gesellschaft wegen seiner Publikationen entgegenschlugen. Dass seine tierischen Helden Gefühle und Charaktereigenschaften zeigen, machen seine Schilderungen bis heute umstritten.»

Dargestellt wird Alfred Brehm im Kindesalter von dem zehnjährigen Schüler Dominik Starkloff aus der 180 Einwohner zählenden Gemeinde Kleinebersdorf im südöstlichen Teil des Saale-Holzland-Kreises. In der Rolle des erwachsenen Naturforschers ist der in Berlin lebende Schauspieler Vladimir Burlakov zu sehen. Er wurde 2011 durch die Hauptrolle in der Sat.1-Produktion «Marko W. - 247 Tage im türkischen Gefängnis» Millionen Fernseh-Zuschauern bekannt. Als Erzähler führt der Publizist und Fernsehmoderator Roger Willemsen durch die Inszenierung, die überwiegend an Originalschauplätzen in Renthendorf gedreht und mit einzigartigen Tieraufnahemn angerichert wurde.

30.10.2013 / Friedhelm Berger / Top Press

Termin

Die Sendung wird am 3. November (ab 13.25 Uhr) und am 17. November (ab 9.40 Uhr) von Arte-TV wiederholt.

 

 

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