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Nachlese zur Frühjahrswanderung 2014

Geschrieben von Johannes Franck am . . Zugriffe: 5239

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Renthendorf:

"Wie wird das Wetter werden?" Diese Frage kann man bei der Planung einer Wanderung nie im Voraus beantworten.So gingen die Blicke der 37 Wanderfreunde, die sich am 27.4.2014 zur geführten Frühjahrswanderung des Förderkreises Brehm e.V. um 13.00 Uhr auf dem Renthendorfer Sportplatz versammelt hatten und dort von Vereinsvorsitzenden Prof. von Eggeling begrüßt wurden, oft zum Himmel.

Gelegentlicher leichter Regen war für den frühen Nachmittag angesagt. Tatsächlich kamen die Teilnehmer fast trockenen Fußes zu dem auf einer Anhöhe in der Weißbacher Flur gelegenen Rothvorwerk, einem in den letzten Jahrzehnten aufwändig restaurierten großen Gutshof, dessen Turm schon von weitem grüßte.

Erste Station auf dem Weg dorthin war die Renthendorfer Kirche. Auf den Tag genau vor 152 Jahren, also am 27.4.1862, hatte sich dort eine große Gemeinde versammelt, um mit zahlreichen Gästen das fünfzigjährige Amtsjubiläum ihres "Vogelpastors" Christian Ludwig Brehm zu feiern.

Weiter ging es auf dem Weg über Feldwege, durch Renthendorfer und Weißbacher Wald. Zu diesem gab Vereinsmitglied Thomas Peter interessante historische und ornithologische Ausführungen, die Manfred Kanzner zusammengestellt hatte. Weiter ging es ins tiefe Tal der Heischbach, wo einst ein Dorf gestanden haben soll. Geblieben sind einige Sagen aus jener Zeit, aus denen bei einer Wanderpause gelesen wurde.

Familie Dämmrich, die Inhaber der Kleinebersdorfer Gaststätte, waren zum Rothvorwerk gekommen, um die Wanderer mit Kaffee und Kuchen zu bewirten. Herzlichen Dank dafür!

Während der geschichtlichen Ausführungen zum Rothvorwerk begann ein plötzlicher starker Gewitterregen. Wohl selten erlebt man die nahen Einschläge von Blitzen so unmittelbar, wie dort oben. Schutz davor gab es unter dem Torweg des Vorwerks. Daraufhin wurde ein schneller Rückweg geplant. Es ging im Eilschritt auf kürzestem Weg zurück nach Renthendorf. Trotz Regenschutz durchnässt, aber wohlbehalten kamen alle Wanderer dort an. Im Nachhinein wird gerade diese Wanderung wohl in besonderer Erinnerung bleiben. Denn die Naturgewalten eines Unwetters sind selten so hautnah zu spüren. Außerdem bewahrheitete sich wieder einmal: "Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur falsche Kleidung." Herzlicher Dank gebührt Thomas Peter, der diese Wanderung so umsichtig vorbereitet und begleitet hat.

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