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Großer TV-Film über Tiervater Brehm

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 Start der Dreharbeiten für Spätsommer in Renthendorf vorgesehen 

Renthendorf/Hamburg: Studio Hamburg, einer der größten Fernseh- und Spielfilmproduzenten in Deutschland, bereitet derzeit eine aufwändige TV-Dokumentation über das Leben und Werk von „Tiervater“ Alfred Edmund Brehm (1829-1884) vor. Zu diesem Zweck weilte am Dienstag (15.5.) ein verantwortliches Produzenten-Team in Renthendorf, um vor allem das Wohn- und Sterbehaus des weltberühmten Naturforschers und Schriftstellers („Brehms Thierleben“), die heutige Brehm-Gedenkstätte, in Augenschein zu nehmen. Denn gedreht werden soll ausschließlich an Originalschauplätzen.

Bei einem Rundgang durch die Brehm-Gedenkstätte zeigten sich die Film-Produzenten Dietrich Duppel und Andreas Vennewald besonders von der Gestaltung der Memorialräume (Wohn- und Arbeitszimmer von Alfred Edmund Brehm) begeistert, die mit dem Originalmobilar aus Brehmschen Besitz eingerichtet sind und sich in ihrer ursprünglichen Wandgestaltung präsentieren. „Diese wunderbare Authentizität hatten wir nicht erwartet.“

Vor Mitgliedern des Förderkreises Brehm und den beiden Hauptverantwortlichen des Thüringer Tourismusverbandes Jena-Saale-Holzland, Harald Kramer und Sylvana Hapke, erläuterten die beiden Produzenten ihr Filmprojekt: Nach umfangreichen Recherchen soll voraussichtlich Ende August/Anfang September in Renthendorf mit den Dreharbeiten begonnen werden. Neben der Gedenkstätte sollen auch das Pfarrhaus, in dem Alfred Edmund Brehm geboren wurde und der Renthendorfer Friedhof, auf dem der populäre Naturforscher seine letzte Ruhestätte fand, mit einbezogen werden. Ausgestrahlt werden soll der Dokumentationsfilm – er ist bisher auf zwei Sendungen a 45 Minuten angelegt – bereits im kommenden Jahr im Abendprogramm auf ARTE. Der Sender ist nach Aussagen der Produzenten auch Auftraggeber des Projekts.

Studio Hamburg produziert neben prominenten Fernseh-Unterhaltungssendungen wie „Stubbe –Von Fall zu Fall“, „Familie Dr. Kleist“, „Gute Zeiten – Schlechte Zeiten“ oder „Tatort Hamburg“ auch aufwendige Dokumentationen wie „Expeditionen ins Tierreich“.


16.05.2012/Top Press/Friedhelm Berger

 

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