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Geschichte des Foerderkreises Brehm e.V.

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Bedauerlicherweise war mit dem 16. Juli 1997 der unwiderruflich letzte Tag der Renthendorfer Brehm-Schule als Bildungseinrichtung gekommen. Zwar hat der „Verein der Freunde und Förderer der Brehmschule Renthendorf e.V.“ die Schließung nicht verhindern können, aber dank des Engagememts seiner Mitglieder und der Unterstützung durch viele Eltern und Einwohner, darunter auch mehrere Mitglieder des FKB, konnte erreicht werden, dass seitens des Kreises über eine andere sinnvolle Verwendung der Gebäude nachgedacht werden musste und letztendlich im ehemaligen Schulgebäude seit Herbst 2000 nun das Schullandheim des Saale-Holzland-Kreises seine neue Heimat gefunden hat. Am 11. November 2004 nahmen neben dem offiziellen Delegierten des FKB, Volker K. Lang, mehrere FKB-Mitglieder an der Gründungsversammlung des Fördervereins für das Schullandheim und Jugendwohnheim des Saale-Holzland-Kreises, welche in Eisenberg stattfand, teil. Aus einer besseren Zusammenarbeit bei der Betreuung der nach Renthendorf kommenden Schulklassen und anderen Gäste versprechen sich unser Verein, Brehm-Gedenkstätte und Schullandheim, aber auch die Gemeinde und weitere Partner positive Wirkungen für Bestand und Entwicklung der jeweiligen Einrichtungen und der Region. Durch unsere Kontakte mit dem Gymnasium „Ernestinum“ in Gotha (hier ging Christian Ludwig Brehm zur Schule) und dessen Engagement im Projekt der nachhaltigen Bildung erhoffen wir uns eine größere Angebotsausrichtung mit Brehm-Bezug im Schullandheim, welches nach Aussage des Schulverwaltungs- und Kulturamtes, Herrn Sachse, und nach einem Schild im Außenbereich den Namen „Brehm-Schullandheim“ trägt.

 

Am 5. Oktober 1997 nahmen unser Verein am Festumzug im Rahmen des 2. Thüringen-Tages in Heiligenstadt teil. Dabei wurde ein historisches Bild mit „Tiervater” Alfred Brehm, welcher Bären in seinem Zoo ausführt, gestaltet (dazu schlüpften Vereinsmitglieder und -freunde in Braun- und Eisbärenkostüme - je nach Personal- und Kostümsituation). Dies und die Verteilung von Werbematerial an die zahlreichen Zuschauer am Straßenrand soll helfen, Renthendorf als Reiseziel bekannter zu machen und auch Besucher in die Brehm-Gedenkstätte zu locken. All dies wiederholte sich in den Folgejahren beim Thüringentag in Ilmenau, Saalfeld, Erfurt, Gera, Sonneberg und Mühlhausen und soll nach Möglichkeit auch weiter so gehandhabt werden.

 

Hans-Dietrich Haemmerlein, Vereinsmitglied und Autor vieler Beiträge über die Brehms, hielt am 13. März 1998 in der Pfarrscheune einen Dia-Vortrag zum Thema „Auf den Spuren Alfred Brehms in Ägypten”.

 

Am 8. Mai 1999 wurde auf Initiative unserer Berliner Vereinsmitglieder und mit Unterstützung des gesamten Vereins an einem Gebäude in Berlin, in der Straße Unter den Linden, Ecke Schadowstraße, eine Gedenktafel eingeweiht, welche an das Wirken A.E. Brehms als Direktor des Berliner Aquariums (1869-1874) erinnert. Die Gedenkrede hielt Vereinsmitglied Prof. Dr. Heinz-Georg Klös.

 

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