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Geschichte des Foerderkreises Brehm e.V.

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Am 31. März 2000 verfolgten ca. 30 Personen in der Renthendorfer Pfarrscheune den Vortrag einer Jenaer Studentengruppe zu dem Thema „Auf den Spuren Alfred Brehms in Kasachstan”. Im April 2000 kehrte nach über 40 Jahren Abwesenheit ein Brehmscher Reisekoffer nach Renthendorf zurück, welcher damals von Frieda Poeschmann geb. Brehm einem Handwerker für dessen Reparaturarbeiten im Brehmhaus in Zahlung gegeben worden war. Nun ist er in der Ausstellung der Gedenkstätte zu sehen. Im Jahre 2004 war er allerdings für ein halbes Jahr nach Sondershausen „verreist”, wo er neben anderen Dingen aus dem Nachlaß der Brehms im Rahmen der 2. Thüringer Landesausstellung präsentiert wurde.

 

Im Frühjahr 2001 wurden sowohl im Zoo Berlin (24. März) als auch im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde (12. April) in Anwesenheit von FKB-Mitgliedern je ein Baum (Zoo: Eiche; Tierpark: Linde) zur Erinnerung an Alfred Brehm gepflanzt. Am 24. März 2001 reisten mehrere Vereinsmitglieder nach Berlin, um an einem Seminar der Deutschen Assoziation der Absolventen der Moskauer Lomonossow-Universität (DAMU) zum Thema „Die Sibirienreise Alfred Brehms” teilzunehmen. Die Vorträge wurden von DAMU in einer Broschüre herausgegeben (mit finanzieller Unterstützung des FKB), welche u. a. in der Brehm-Gedenkstätte käuflich erworben werden kann.

 

Vereinsmitglieder undGäste feierten am 9. Juni 2001 mit einem Aktionstag für interessierte Brehm-Besucher sowie Wanderungen und einem Abend am Lagerfeuer das 10jährige Jubiläum. Solche Aktionstage sind auch schon in den Vorjahren mehrmals in Renthendorf und am 26.01.1999 auch im Hermsdorfer Brückencenter durchgeführt worden.

 

Auf Initiative von Vereinsmitglied Manfred P. Bläske wurde im Frühjahr 2003 mit Unterstützung durch mehrere Sponsoren und in Absprache mit dem Direktor im Leipziger Zoo eine Gedenktafel für A.E. Brehm angebracht und eine „Brehm-Eiche” gepflanzt (beides in unmittelbarer Nähe des Naturkundehauses „Arche”, welches nach Umbau aus dem alten Raubtierhaus entstanden ist). Die offizielle Übergabe erfolgte jedoch erst am 9. Februar 2004, da im Vorjahr bei den Zoo-Verantwortlichen wegen des Jubiläums der tiergärtnerischen Einrichtung kein freier Termin mehr im Kalender stand.

 

Von August bis Dezember 2004 zeigte Vereinsmitglied Heinz Langer in der Pfarrscheune die von ihm gestaltete Sonderausstellung „Das Holzhandwerk zu Brehms Zeiten”, welche bereits seit 2003 bei Dorffesten in der Umgebung zu sehen war. Außerdem restaurierte Herr Langer einen Tisch aus dem Besitz der Familie Brehm und die Wegweiser mit den Holzreliefs am Aufgang zur Gedenkstätte und auf dem Brehm-Anger in Unterrenthendorf. Mit Unterstützung des Landratsamtes konnte eine Stellwand (die auch als Turm aufgestellt werden kann) zum Thema „Brehm“ angefertigt werden, die sowohl bei Präsentationen des Kreises als auch von FKB und Gedenkstätte verwendet wird. Die im Jahre 1998 und später geschaffenen Ausstellungstafeln aus und über „Brehms Tierleben” sowie dem Wirken der Brehms haben im Rahmen von Präsentationen bzw. Sonderausstellungen u. a. in Berlin, Bonn, Lobenstein, Nürnberg, Stadtroda und im „Bücherdorf“ Mühlbeck-Friedersdorf über die Existenz der Brehm-Gedenkstätte in Renthendorf informiert. Aber auch bei Aktionen in Renthendorf - Maibaumsetzen, Bauernhoffeste, Fisch-Feste und Vorträgen - kamen diese Werbemittel zum Einsatz. Handzettel, Flyer, Plakate, Werbe-Postkarten, Kalender u. a. für die Gedenkstätte wurden durch den Verein entworfen, selbst hergestellt oder finanziert und verteilt bzw. an Verteiler (modern „Multiplikatoren“) weitergegeben.

 

Auch die drei Begrüßungstafeln an den Renthendorfer Ortseingängen sowie die beiden touristischen Hinweisschilder auf die Brehm-Gedenkstätte an der Autobahn A9 zwischen den Anschlussstellen Hermsdorf-Süd und Triptis (in der Nähe von Neuensorga) wurden über den Förderkreis finanziert. Leider fehlt es aber noch - wie in fast ganz Thüringen - an einer weiterführenden durchgängigen Ausschilderung für die Touristen. Wichtige Partner auf diesem Gebiet sind die Abt. Wirtschaftsförderung des Landratsamtes sowie die Tourismusvereine - früher der Fremdenverkehrsverein „Thüringer Holzland“ e.V., jetzt der Tourismusverein „Saale-Holzland“ e.V. als Nachfolger. Auf zahlreichen Veranstaltungen im Kreis, im Land, bundesweit und im Ausland wird die Brehm-Gedenkstätte als Werbeträger von der Region mit genutzt.

 

aus der Dorfchronik Renthendorfs (2005) - Förderkreis Brehm (Originalfassung)

 

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