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Geschichte des Foerderkreises Brehm e.V.

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Am 28. März 1992 pflanzten sechs Vereinsmitglieder in der Flur „Trebe” auf der Ostseite des Baderberges 23 Bäume und Flurgehölze (Birke, Eberesche, Vogelkirsche, Buche). In den Folgejahren wurde immer wieder Pflegemaßnahmen durchgeführt und zusammen mit dem Bauhof der Gemeine eine Benjes-Hecke entlang der Wiesen-Feld-Grenze angelegt.

 

Während des Sommers 1992 entschieden die Vereinsmitglieder über das Aussehen des Vereins-Signets nach Entwürfen des Graphikers Gerhard Löwe (Jena).

 

Im Sommer 1993 ging es um den Erhalt des Wanderheimes Hirtenberg (im letzten halben Jahr der Bewirtschaftung durch die Gemeinde und den FKB wurden über 1.000 Übernachtungsgäste mit mehr als 3.000 Übernachtungen gezählt - dies waren vorwiegend Schulklassen!) Die Gründung einer GmbH wurde am 9. November 1993 beschlossen; eine Betreiberfamilie wurde gesucht und gefunden - leider zerschlug sich das Vorhaben nur wenige Monate später aufgrund fehlender Finanzen. Das Wanderheim wurde später dennoch privatisiert. Die neuen Eigentümer bzw. Betreiber, die Herren Jürgen Schubert, Horst Schicker und Gerald Stubenitzky, welche auch dem Förderkreis beigetreten waren, scheiterten jedoch nach Realisierung der ersten Investitionen u. a. am Rückzug der Banken im Winter 1996/97 kurz vor Fertigstellung der Erneuerung des Bettenhauses (anschließend verfiel das Objekt, bis es 2003 von einer Privatperson erworben und nun wieder genutzt wird).

 

Am 4. und 5. September 1993 fand in Renthendorf das vom Förderkreis initiierte und organisierte erste Brehmforscher-Treffen statt, womit eine neue Tradition begründet wurde. Außerdem hatte es zur Folge, dass nun auch Personen aus ganz Thüringen, anderen Bundesländern und sogar dem Ausland Förderkreismitglieder wurden. Seitdem ist diese Veranstaltung alljährlich durchgeführt worden. Zu mehreren Brehmforscher-Treffen konnten wir uns an Konzerten des Johann-Friedrich-Reichardt-Chores der Martin-Luther-Universitäts Halle-Wittenberg erfreuen, dessen (Alt-) Mitglieder mit regelmäßigen Treffen im ehemaligen Chorlagerort Renthendorf, die Beziehungen zur Brehm-Gemeinde aufrecht halten. Anfang September 2004 ging das Brehmforscher-Treffen zum 12. Mal über die Bühne. Ab 2005 soll es immer am letzten August-Wochenende stattfinden und das Brehm-Schullandheim wird als Übernachtungs- und Tagungsangebot mit genutzt.

 

Im Jahre 1994 erschien zum 2. Forschertreffens erstmals die vom Vorstand herausgegebene Zeitschrift „Vereins-Info”, welche seither in der Regel zweimal pro Jahr an die Vereinsmitglieder und weitere Interessenten ausgeliefert wird. Eine Delegation desFörderkreises nahm am 4. Juni 1994 mit einem gestalteten Festwagen (Kremser) am Festumzug anlässlich des Stadtjubiläums „666 Jahre Triptis” teil. Fünf Wochen später unterstützten FKB-Mitglieder den Wanderverein „Thüringer Holzland“ e.V. bei der Vorbereitung und Durchführung der 1. IVV-Wanderung unter dem Motto „Wandern in derHeimat der Naturforscher Brehm”. Damit wurde eine langjährige Partnerschaft ins Leben gerufen, die neben weiteren gemeinsamen Wanderungen u. a. auch bewirkt, das Informationen über Renthendorf und die Gedenkstätte, deutschland- und europaweit durch den Wanderverein verteilt werden.

 


Am 1. Oktober 1994 nahmen Mitglieder des Förderkreises an der Veranstaltung „100 Jahre Brehm-Schlegel-Denkmal” (Abgüsse der zwei Brehm-Plaketten von diesem Denkmal sind dem Jahre 1929 an der Hofgiebelseite des Renthendorfer Pfarrhause angebracht) in Altenburg teil.

 

Herr Kurt Voigt, Ortschronist und Heimatforscher aus Jena-Drackendorf, hielt am 13.Januar 1995 im Renthendorfer „Bräu-Stübel” einen Vortrag zum Thema „Christian Ludwig Brehm in Drackendorf”. Der rührige Freund der Heimatgeschichte und Begründer der Drackendorfer Heimatstube (jetzt Heimatmuseum) wurde anlässlich seines 80. Geburtstages im November 1998 Ehrenmitglied des FKB.

 

Am 13. August 1995 organisierte der FKB mehrere Stationen für die Besucher des 1. (und leider auch letzten) „Tälerfestes“ auf dem Sportplatz in Ottendorf mit Quiz, Schätzaufgaben, Geschicklichkeits- und Sportspielen.

 

Geschäftsführer Jörg Hitzing vertrat im Oktober 1995 den Verein bei den Feierlichkeiten zum 150. Jubiläum der ersten deutschen Ornithologenversammlung in Köthen.

 

Zur 6. Jahrestagung des Vereins Thüringer Ornithologen e.V. (VTO) am 23./24. März in Großebersdorf unterstützten FKB-Mitglieder den VTO-Vorstand bei der Organisation der Tagung. Zum Abschluss der Tagung führte eine Exkursion die Teilnehmer in die Brehm-Gedenkstätte. Aber nicht erst seit dieser Tagung verbindet unseren Verein eine enge Zusammenarbeit mit dem VTO und dessen Mitgliedern. Auf den Jahrestagungen standen bereits öfters Themen mit Brehm-Bezug auf den Programm.

 

Reich an Jubiläen mit Brehm-Bezug war das Jahr 1996. Zwecks Koordinierung der Vorhaben hatten Vertreter der Gemeinde Renthendorf, der Brehm-Schule, der Brehm-Gedenkstätte und des FKB sowie die Kirchgemeinde, die Bürgerinitiative „Tälerdörfer“ und der Feuerwehrverein Renthendorf bereits im September 1995 beraten. In der Woche vom 29. Januar bis 2. Februar gestaltete die Brehm-Schule unter der Leitung von Herrn Heinz Langer anlässlich der 50. Wiederkehr ihrer Namensgebung eine Reihe von Veranstaltungen. Höhepunkt war die Festveranstaltung mit Ehrengästen aus der Region, darunter Landrat Mascher, Landtagsabgeordneter Fiedler und Schulamtsleiter Pahlsberg. Am 24. Februar hielt Herr Oberpfarrer Franck in der Kirche einen Vortrag über die Geschichte des Pfarrhauses und des Kirchspiels Renthendorf.

 

Mitte des Jahres 1996 erschienen auf Initiative des Geschäftsführers erstmals Informationen über Brehm-Gedenkstätte und Förderkreis im Internet. Im Frühjahr 1998 wurde das Angebot an Informationen auf den Internetseiten erweitert und erstmals eine eMail-Adresse veröffentlicht, später folgte dann die Belegung der Domains „brehms-tierleben.de“ und „renthendorf.de“ durch unseren Verein.

 


Am 28. Juli 1996 wurde die erste Lehrtafel am Brehm-Rundwanderweg auf dem Renthendorfer Baderberg eingeweiht. In diese Zeit fallen auch umfangreiche Arbeiten am Rundwanderweg zu den beiden Ahörnbäumen auf den Baderberg („Ahörner“) mit ABM-Kräften des Vereins. Weitere Lehr- und Bestimmungstafeln sowie Sitzgruppen folgten seitdem (finanziert aus der Vereinskasse mit Unterstützung des Landratsamtes; Bereitstellung des Holzes u. a. von der Erbengemeinschaft Darr/Lang) unter tatkräftiger Mitwirkung von Herrn Wolfgang Wetzel vom Bauhof der Gemeinde; Heinz Langer leitete den Bau einer Schutzhütte am Rande des Rittergutswaldes ca. 100 m von den „Ahörnern“ entfernt; das Nießbrauchrecht fürdie Wanderwege auf dem Rittergutswaldgelände der Erbengemeinschaft Darr/Lang für unseren Verein konnte ebenfalls eingetragen werden; Vereinsmitglied Ingolf Rolle leistete viele Stunden für die Unterhaltung des Rundwanderweges und die Erhaltung der Anlagen; ein großer Dank geht auch an die Agrargenossenschaft Ottendorf e. G. und den Berghof Geßner, Renthendorf, für ihr Entgegenkommen zur Nutzung der Wanderwege entlang/durch deren bewirtschaftete Flächen.

 

Mit der Schließung der Brehm-Schule 1997 wurde der Schulgarten nicht mehr gebraucht und die 1984 durch die Renthendorfer Kulturbundgruppe gepflanzte Vogelschutzhecke (die inzwischen schon große Bäume enthielt) war gewissermaßen heimatlos geworden. Nach Gesprächen mit dem Eigentümer, Herrn Horst Senf aus Mönchengladbach, wurde das Gelände gepachtet und u. a. für Veranstaltungen des Vereins und der Kirchgemeinde genutzt. Die Vogelschutzhecke wurde 2003 und 2004 von Uwe Schoen und Thomas Peter ausgelichtet um den bis dahin unterdrückten Buscharten Raum zur Entfaltung zu geben.

 

Im August 1996 war der Sportplatz in Unterrenthendorf Austragungsort des dreitägigen Brehm-Festes. Vielfältige Veranstaltungs- und Informationsangebote, teilweise gefördert vom Land Thüringen, lockten viele Gäste aus nah und fern an. Vorgestellt wurde das neu erschienene „Thüringer Brehm Lesebuch” von Vereinsmitglied Hans-Dietrich Haemmerlein, welches unser Verein mit Unterstützung einer Landesförderung finanzierte. Auch die Brehm-Blätter 4” über die Geschichte des Brehmhauses sowie die von der Kirchgemeinde veröffentlichte Ortschronik des Pfarramtes von 1800 bis 1921 konnten erstmals erworben werden. Tierausstellung, Puppentheater und Falkenschau gehörten zu den Attraktionen. Die Thüringer Energie AG (TEAG) übergab das ehemalige Trafohaus in Unterrenthendorf an den Förderkreis zur künftigen Nutzung als ersten Artenschutzturm in Thüringen (dieser wurde im folgenden Winter umgebaut, seitdem hauptsächlich von Thomas Peter betreut und diente bereits zahlreichen anderen Vereinen - nicht nur aus Thüringen - als Vorbild für deren Artenschutztürme). Am Vormittag des 18. August 1996 sendete MDR1 - Radio Thüringen live vom Festplatz in Renthendorf.
Am 7. September 1996 folgte die große Festveranstaltung anlässlich des Jubiläums „50 Jahre Brehm-Gedenkstätte“, an welcher an der Spitze vieler Ehrengäste der Ministerpräsident Thüringens, Dr. Bernhard Vogel (CDU) teilnahm und die Festrede hielt.

 


Bedauerlicherweise war mit dem 16. Juli 1997 der unwiderruflich letzte Tag der Renthendorfer Brehm-Schule als Bildungseinrichtung gekommen. Zwar hat der „Verein der Freunde und Förderer der Brehmschule Renthendorf e.V.“ die Schließung nicht verhindern können, aber dank des Engagememts seiner Mitglieder und der Unterstützung durch viele Eltern und Einwohner, darunter auch mehrere Mitglieder des FKB, konnte erreicht werden, dass seitens des Kreises über eine andere sinnvolle Verwendung der Gebäude nachgedacht werden musste und letztendlich im ehemaligen Schulgebäude seit Herbst 2000 nun das Schullandheim des Saale-Holzland-Kreises seine neue Heimat gefunden hat. Am 11. November 2004 nahmen neben dem offiziellen Delegierten des FKB, Volker K. Lang, mehrere FKB-Mitglieder an der Gründungsversammlung des Fördervereins für das Schullandheim und Jugendwohnheim des Saale-Holzland-Kreises, welche in Eisenberg stattfand, teil. Aus einer besseren Zusammenarbeit bei der Betreuung der nach Renthendorf kommenden Schulklassen und anderen Gäste versprechen sich unser Verein, Brehm-Gedenkstätte und Schullandheim, aber auch die Gemeinde und weitere Partner positive Wirkungen für Bestand und Entwicklung der jeweiligen Einrichtungen und der Region. Durch unsere Kontakte mit dem Gymnasium „Ernestinum“ in Gotha (hier ging Christian Ludwig Brehm zur Schule) und dessen Engagement im Projekt der nachhaltigen Bildung erhoffen wir uns eine größere Angebotsausrichtung mit Brehm-Bezug im Schullandheim, welches nach Aussage des Schulverwaltungs- und Kulturamtes, Herrn Sachse, und nach einem Schild im Außenbereich den Namen „Brehm-Schullandheim“ trägt.

 

Am 5. Oktober 1997 nahmen unser Verein am Festumzug im Rahmen des 2. Thüringen-Tages in Heiligenstadt teil. Dabei wurde ein historisches Bild mit „Tiervater” Alfred Brehm, welcher Bären in seinem Zoo ausführt, gestaltet (dazu schlüpften Vereinsmitglieder und -freunde in Braun- und Eisbärenkostüme - je nach Personal- und Kostümsituation). Dies und die Verteilung von Werbematerial an die zahlreichen Zuschauer am Straßenrand soll helfen, Renthendorf als Reiseziel bekannter zu machen und auch Besucher in die Brehm-Gedenkstätte zu locken. All dies wiederholte sich in den Folgejahren beim Thüringentag in Ilmenau, Saalfeld, Erfurt, Gera, Sonneberg und Mühlhausen und soll nach Möglichkeit auch weiter so gehandhabt werden.

 

Hans-Dietrich Haemmerlein, Vereinsmitglied und Autor vieler Beiträge über die Brehms, hielt am 13. März 1998 in der Pfarrscheune einen Dia-Vortrag zum Thema „Auf den Spuren Alfred Brehms in Ägypten”.

 

Am 8. Mai 1999 wurde auf Initiative unserer Berliner Vereinsmitglieder und mit Unterstützung des gesamten Vereins an einem Gebäude in Berlin, in der Straße Unter den Linden, Ecke Schadowstraße, eine Gedenktafel eingeweiht, welche an das Wirken A.E. Brehms als Direktor des Berliner Aquariums (1869-1874) erinnert. Die Gedenkrede hielt Vereinsmitglied Prof. Dr. Heinz-Georg Klös.

 


Am 31. März 2000 verfolgten ca. 30 Personen in der Renthendorfer Pfarrscheune den Vortrag einer Jenaer Studentengruppe zu dem Thema „Auf den Spuren Alfred Brehms in Kasachstan”. Im April 2000 kehrte nach über 40 Jahren Abwesenheit ein Brehmscher Reisekoffer nach Renthendorf zurück, welcher damals von Frieda Poeschmann geb. Brehm einem Handwerker für dessen Reparaturarbeiten im Brehmhaus in Zahlung gegeben worden war. Nun ist er in der Ausstellung der Gedenkstätte zu sehen. Im Jahre 2004 war er allerdings für ein halbes Jahr nach Sondershausen „verreist”, wo er neben anderen Dingen aus dem Nachlaß der Brehms im Rahmen der 2. Thüringer Landesausstellung präsentiert wurde.

 

Im Frühjahr 2001 wurden sowohl im Zoo Berlin (24. März) als auch im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde (12. April) in Anwesenheit von FKB-Mitgliedern je ein Baum (Zoo: Eiche; Tierpark: Linde) zur Erinnerung an Alfred Brehm gepflanzt. Am 24. März 2001 reisten mehrere Vereinsmitglieder nach Berlin, um an einem Seminar der Deutschen Assoziation der Absolventen der Moskauer Lomonossow-Universität (DAMU) zum Thema „Die Sibirienreise Alfred Brehms” teilzunehmen. Die Vorträge wurden von DAMU in einer Broschüre herausgegeben (mit finanzieller Unterstützung des FKB), welche u. a. in der Brehm-Gedenkstätte käuflich erworben werden kann.

 

Vereinsmitglieder undGäste feierten am 9. Juni 2001 mit einem Aktionstag für interessierte Brehm-Besucher sowie Wanderungen und einem Abend am Lagerfeuer das 10jährige Jubiläum. Solche Aktionstage sind auch schon in den Vorjahren mehrmals in Renthendorf und am 26.01.1999 auch im Hermsdorfer Brückencenter durchgeführt worden.

 

Auf Initiative von Vereinsmitglied Manfred P. Bläske wurde im Frühjahr 2003 mit Unterstützung durch mehrere Sponsoren und in Absprache mit dem Direktor im Leipziger Zoo eine Gedenktafel für A.E. Brehm angebracht und eine „Brehm-Eiche” gepflanzt (beides in unmittelbarer Nähe des Naturkundehauses „Arche”, welches nach Umbau aus dem alten Raubtierhaus entstanden ist). Die offizielle Übergabe erfolgte jedoch erst am 9. Februar 2004, da im Vorjahr bei den Zoo-Verantwortlichen wegen des Jubiläums der tiergärtnerischen Einrichtung kein freier Termin mehr im Kalender stand.

 

Von August bis Dezember 2004 zeigte Vereinsmitglied Heinz Langer in der Pfarrscheune die von ihm gestaltete Sonderausstellung „Das Holzhandwerk zu Brehms Zeiten”, welche bereits seit 2003 bei Dorffesten in der Umgebung zu sehen war. Außerdem restaurierte Herr Langer einen Tisch aus dem Besitz der Familie Brehm und die Wegweiser mit den Holzreliefs am Aufgang zur Gedenkstätte und auf dem Brehm-Anger in Unterrenthendorf. Mit Unterstützung des Landratsamtes konnte eine Stellwand (die auch als Turm aufgestellt werden kann) zum Thema „Brehm“ angefertigt werden, die sowohl bei Präsentationen des Kreises als auch von FKB und Gedenkstätte verwendet wird. Die im Jahre 1998 und später geschaffenen Ausstellungstafeln aus und über „Brehms Tierleben” sowie dem Wirken der Brehms haben im Rahmen von Präsentationen bzw. Sonderausstellungen u. a. in Berlin, Bonn, Lobenstein, Nürnberg, Stadtroda und im „Bücherdorf“ Mühlbeck-Friedersdorf über die Existenz der Brehm-Gedenkstätte in Renthendorf informiert. Aber auch bei Aktionen in Renthendorf - Maibaumsetzen, Bauernhoffeste, Fisch-Feste und Vorträgen - kamen diese Werbemittel zum Einsatz. Handzettel, Flyer, Plakate, Werbe-Postkarten, Kalender u. a. für die Gedenkstätte wurden durch den Verein entworfen, selbst hergestellt oder finanziert und verteilt bzw. an Verteiler (modern „Multiplikatoren“) weitergegeben.

 

Auch die drei Begrüßungstafeln an den Renthendorfer Ortseingängen sowie die beiden touristischen Hinweisschilder auf die Brehm-Gedenkstätte an der Autobahn A9 zwischen den Anschlussstellen Hermsdorf-Süd und Triptis (in der Nähe von Neuensorga) wurden über den Förderkreis finanziert. Leider fehlt es aber noch - wie in fast ganz Thüringen - an einer weiterführenden durchgängigen Ausschilderung für die Touristen. Wichtige Partner auf diesem Gebiet sind die Abt. Wirtschaftsförderung des Landratsamtes sowie die Tourismusvereine - früher der Fremdenverkehrsverein „Thüringer Holzland“ e.V., jetzt der Tourismusverein „Saale-Holzland“ e.V. als Nachfolger. Auf zahlreichen Veranstaltungen im Kreis, im Land, bundesweit und im Ausland wird die Brehm-Gedenkstätte als Werbeträger von der Region mit genutzt.

 

aus der Dorfchronik Renthendorfs (2005) - Förderkreis Brehm (Originalfassung)

 

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